Förderer und Partner

refugio stuttgart e.v. finanziert sich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge sowie durch die Projektförderung mehrerer Geber, die wir Ihnen nach und nach hier vorstellen.

 

Europäische Union (AMIF)

 

Im Zeitraum 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2020 wird die Arbeit von refugio stuttgart e.v. über zwei Projekte durch AMIF gefördert:

Projekt BW 3544: Wege bahnen: Schutz und Hilfe für traumatisierte Geflüchtete

Das Projekt richtet sich an besonders schutzbedürftige Asylbewerber*innen, die unter Traumafolgestörungen leiden. Einhundert von ihnen erhalten eine im Rahmen des Case Managements auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Betreuung. Es findet eine Fortentwicklung der Betreuung statt, indem die Verfügbarkeit qualifizierter Sprachmittler*innen erhöht, die Zusammenarbeit mit Ärzt*innen ausgebaut, und die Vermittlung in externe therapeutische Angebote verbessert wird. Ehrenamtliche und Dolmetschende werden gezielt unterstützt, um die Folgen einer Sekundärtraumatisierung zu beschränken. Zudem werden Ansätze entwickelt, über die ehemalige Klient*innen ihre Erfahrung und Ressourcen einbringen können. Darüber hinaus leistet das Projekt einen Beitrag zur Qualifizierung des Regelsystems durch telefonische Fachberatung, Schulungsangebote und Plattformtreffen mit Ärzt*innen, Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen.

Projekt BE 3562: Traumatisierungsketten durchbrechen – Handlungsunsicherheiten überwinden – Schutzsysteme stärken

Dieses Projekt wird gemeinsam mit der BAfF e.V. und zehn weiteren Projektpartnern durchgeführt. Das Projekt soll Schutzsysteme für traumatisierte Asylsuchende stärken. Dafür ist es notwendig, dass der Zugang zu psychosozialen Betreuungseinrichtungen erleichtert wird und weitere Handlungsunsicherheiten seitens der Behandelnden überwunden werden. Zudem sollen bestehende Behandlungsstrukturen ausgebaut und weiter professionalisiert werden.

Die Ziele des Projekts werden auf drei Ebenen verfolgt:

Im Aufnahmesystem, d.h. auf der Ebene des Ankommens und der Orientierung hier in Deutschland während des Asylverfahrens, soll die Früherkennung von psychisch erkrankten und/oder traumatisierten Personen verbessert werden.

Im Schutzsystem „Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge und Folteropfer“ werden eine Reihe von qualitätsverbessernden Maßnahmen in den Bereichen (Psycho)Soziale Arbeit als auch der Psychotherapie durchgeführt.

Im Gesundheitssystem werden die strukturellen Bedingungen der psychosozialen Betreuung und Behandlung Asylsuchender analysiert.

Ziel des Projektes ist es, die Projektmaßnahmen innerhalb der Systeme miteinander zu vernetzen und ein bereichsübergreifendes Konzept zur Versorgung vulnerabler Asylsuchender zu erstellen und damit ein Beitrag zur Verbesserung der Qualität, Effektivität und Effizienz des Gesundheitswesens hinsichtlich der Rehabilitation von Folteropfern und traumatisierten Asylsuchenden geleistet werden.

 

Ansprechpartnerinnen:
Ute Hausmann (Projektleitung): u.hausmann@refugio-stuttgart.de
Guadalupe Keller (Projektadministration): info@Refugio-stuttgart.de

Projektförderer:
Diese Projekte werden aus den Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

 

Mehrwert:
Diese Projekte wären ohne diese Förderung nicht realisierbar gewesen.

 

Landesförderung

 

Landesförderung der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer Baden-Württemberg

Die Landesregierung von Baden-Württemberg förderte refugio stuttgart e.v. auch 2018 wieder mit einer Zuwendung in Höhe von 140.000 Euro. Dies erfolgte im Rahmen der Landesförderung der psychosozialen Zentren. Insgesamt hat das Land im Doppelhaushalt 2018/2019 pro Jahr 900.000 Euro zur Unterstützung der Arbeit der psychosozialen Zentren eingestellt.

Unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg

Kontakt: Ute Hausmann (Geschäftsführung): u.hausmann@refugio-stuttgart.de

 

Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Zweckerfüllungsfonds Flüchtlingshilfen

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart fördert über den Zweckerfüllungsfonds Flüchtlingshilfen die Arbeit der Regionalstelle Tübingen.

Ingesamt finanziert die Diözese 2,5 Stellen und ermöglicht damit die Arbeit von zwei Psychologinnen und einer Sozialpädagogin.

Ein besonderer Schwerpunkt der Förderung liegt auf der psychosozialen Begleitung von gewaltbetroffenen, traumatisierten Frauen. Dazu gehört die Krisenintervention, stabilisierende Beratung, Psychodiagnostik und psychotherapeutische Behandlung.

Ansprechpartnerinnen:

Ute Hausmann (Geschäftsführung): u.hausmann@refugio-stuttgart.de
Alexandra Tietz (Leitung Fachteam Tübingen): a.tietz@refugio-stuttgart,de

 

Evangelische Landeskirche Württemberg

 

Projekt Heilbronn

Durch Beschluss der Landessynode fördert die Evangelische Landeskirche in Württemberg seit 2016 mit jährlich 100.000 Euro das Angebot von refugio stuttgart e.v. in Stadt und Landkreis Heilbronn. Das Angebot besteht aus einer telefonischen Fachberatung und eines beraterischen und therapeutischen Angebots vor Ort (in Räumen der Diakonie).  

Ansprechpartnerin:

Ute Hausmann (Geschäftsführung): u.hausmann@refugio-stuttgart.de

 

UNO Flüchtlingshilfe

 

Psychodiagnostik und Krisenintervention für traumatisierte Geflüchtete im Asylverfahren im Großraum Stuttgart/Tübingen

Ziel des Projekts ist es, ab November 2018 über einen Zeitraum von 12 Monaten im Großraum Stuttgart/Tübingen eine erhöhte Versorgung von traumatisierten Geflüchteten im Asylverfahren mit Psychodiagnostik/Stellungnahmen und mit Krisenintervention zu ermöglichen.

So sollen mithilfe des Projektes 25 psychologische Stellungnahmen erstellt werden, ergänzt durch eine ärztliche Diagnostik. Hiermit soll sichergestellt werden, dass besonders schutzbedürftige, traumatisierte Geflüchtete ihre Rechte im Asylverfahren wahrnehmen können.

Desweiteren sollen 16 Asylsuchende, die sich in einer akuten psychischen Krise (unterhalb der akuten suizidalen Krise und unterhalb akuter Fremdgefährdung) befinden, mehr Übersicht über ihre Situation gewinnen und erste Möglichkeiten der Selbstregulation erlernen, so dass die Alltagsbewältigung verbessert wird. Dies geschieht mithilfe von Krisenintervention (Psychoedukation, Ressourcenaufbau und Selbstregulation, psychosoziale Beratung und Case Management). Hiermit soll u.a. sichergestellt werden, dass unmittelbar bevorstehende Fristen im Asylverfahren, die Druck erzeugen, bewältigt werden können. 

Der personelle Einsatz im Projekt sind 30% Psychologin und 25% Sozialpädagogin.

Ansprechpartnerin:

Ute Hausmann (Geschäftsführung): u.hausmann@refugio-stuttgart.de

 

Durch das Anklicken des Buttons "Ich stimme zu" erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies und der Datenverarbeitung durch die Webanalyse Piwik einverstanden. Detaillierte Informationen erhalten Sie unter Datenschutz.
Ich stimme zu