Willkommen bei refugio stuttgart e.v.!

Wir sind ein psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in der Region Stuttgart. Unsere Beratungsstellen befinden sich in Stuttgart und Tübingen.

Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

Sie haben ein fachliches Anliegen oder möchten einen Termin vereinbaren? Sie erreichen zu folgenden Sprechzeiten unsere telefonische Fachberatung:

  • Stuttgart (Tel.: 0711 969832-52): mittwochs 14 - 16 Uhr / freitags 9 - 11 Uhr
  • Tübingen - Erwachsene (Tel.: 07071 99046-19): mittwochs 15 - 17 Uhr / freitags 10 - 12 Uhr
  • Tübingen - Kinder/Jugendliche (Tel: 07071 99046-19): montags 14 - 15 Uhr / donnerstags 10 - 11 Uhr

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Di, 11. Oktober, Stuttgart: Trauma nach Krieg, Gewalt und Flucht – Möglichkeiten der Hilfe

Einführung: Trauma nach Krieg, Gewalt und Flucht – Möglichkeiten der Hilfe

Wann: Di, 11. Oktober, 19:00 Uhr
Wo: refugio stuttgart e.v., Waiblinger Str. 12, 70372 Stuttgart

Menschen, die sich beruflich oder ehrenamtlich für Geflüchtete engagieren, begegnen oft auch traumatisierten Geflüchteten. Wenn diese von ihren existentiellen Ängsten erzählen, löst das Betroffenheit aus, wirft Fragen auf und kann belasten. Wie damit umgehen? Was ist ein psychisches Trauma? Was kann die Menschen dabei unterstützen, das Trauma hinter sich zu lassen und in ihrem neuen Leben anzukommen? Dipl. Psych. Ulrike Schneck von Refugio Stuttgart e.V.  greift diese Fragen in einem Einführungsvortrag auf und gibt hilfreiche Tipps zum Umgang mit Geflüchteten, die unter den schlimmen Erlebnissen aus der Vergangenheit weiterhin leiden.

Bei dieser Veranstaltung ist ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn die Ausstellung „Spuren“ mit Werken von Jo Winter zu besichtigen.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Die Veranstaltung wird gemäß der geltenden gesetzlichen Vorschriften zu Covid-19 durchgeführt.

Do, 13. Oktober, Stuttgart: Lesung: „Halb Vogel bin ich, halb Baum“

Lesung: „Halb Vogel bin ich, halb Baum“

Wann: Do, 13. Oktober, 19:00 Uhr
Wo: refugio stuttgart e.v., Waiblinger Str. 12, 70372 Stuttgart

Umar Abdul Nasser ist ein irakischer Dichter und Filmemacher. Er lebte mehr als zwei Jahre lang im Versteck vor dem IS, bevor er es schaffte, das Land für einen Stipendien-Aufenthalt bei ICORN in Breslau im Jahr 2016 zu verlassen. Seine Gedichte reflektieren die Themen Frieden und Freiheit. Von Juli 2019 bis Juni 2022 war Abdul Nasser Stipendiat des gemeinsamen Stipendienplatzes des PEN-Programms „Writers in Exile“, anfangs als Gast des Vereins „Weimar – Stadt der Zuflucht“. Umar Abdul Nasser lebt und arbeitet heute überwiegend in Berlin. Gemeinsam mit Musiker*innen verknüpft er Poesie und Weltmusik in Performances.

Bei dieser Veranstaltung ist ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn die Ausstellung „Spuren“ mit Werken von Jo Winter zu besichtigen.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Veranstaltung wird gemäß der geltenden gesetzlichen Vorschriften zu Covid-19 durchgeführt.

Fr, 14. Oktober, Tübingen: Lesung: „Halb Vogel bin ich, halb Baum“

Lesung: „Halb Vogel bin ich, halb Baum“

Wann: Do, 14. Oktober, 20:00 Uhr
Wo: Club Voltaire, Haaggasse 26 B, 72070 Tübingen

Umar Abdul Nasser ist ein irakischer Dichter und Filmemacher. Er lebte mehr als zwei Jahre lang im Versteck vor dem IS, bevor er es schaffte, das Land für einen Stipendien-Aufenthalt bei ICORN in Breslau im Jahr 2016 zu verlassen. Seine Gedichte reflektieren die Themen Frieden und Freiheit. Von Juli 2019 bis Juni 2022 war Abdul Nasser Stipendiat des gemeinsamen Stipendienplatzes des PEN-Programms „Writers in Exile“, anfangs als Gast des Vereins „Weimar – Stadt der Zuflucht“. Umar Abdul Nasser lebt und arbeitet heute überwiegend in Berlin. Gemeinsam mit Musiker*innen verknüpft er Poesie und Weltmusik in Performances.

Mi, 26. Oktober, Stuttgart: Lesung: Sudan - Eine Zivilgesellschaft kämpft gegen Putschisten

Lesung: Sudan - Eine Zivilgesellschaft kämpft gegen Putschisten

Wann: Mi, 26. Oktober, 18:00 Uhr
Wo: refugio stuttgart e.v., Waiblinger Str. 12, 70372 Stuttgart

Jörg Armbruster, Buchautor, Fernsehjournalist, Kenner des Nahen Ostens, liest aus seinem Buch Die Erben der Revolution: Was bleibt vom Arabischen Frühling? und berichtet über Menschen, darunter viele Frauen, die gegen Militärdiktatur im Sudan kämpfen. Keine Heldengeschichten aber sie lassen uns das Land, die Geschichte und die Menschen ein bisschen verstehen, auch warum Menschen ihre Heimat verlassen müssen.

Bei dieser Veranstaltung ist ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn die Ausstellung „Spuren“ mit Werken von Jo Winter zu besichtigen.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Die Veranstaltung wird gemäß der geltenden gesetzlichen Vorschriften zu Covid-19 durchgeführt.

Sa, 12. November, Plüderhausen: Benefizkonzert: „Hope“ Off Beat Chor Tübingen

Benefizkonzert: „Hope“ Off Beat Chor Tübingen

Wann: Sa, 12. November, 19:00 Uhr
Wo: Evangelische Kirche St. Margareten, Hauptstraße 34, 73655 Plüderhausen

Ein Benefizkonzert des Gospelchor Off Beat des CVJM Tübingen mit Solist:innen und Band für refugio stuttgart e.v. mit Liedern und Texten, die von der Hoffnung erzählen, die stärker ist als der Tod. Zum Zuhören und Mitsingen unter Leitung von Kathrin Messner.

 

So, 13. November, Tübingen: Benefizkonzert: „Hope“ Off Beat Chor Tübingen

Benefizkonzert: „Hope“ Off Beat Chor Tübingen

Wann: So, 13. November, 18:00 Uhr
Wo: Evangelische Kirche Pfrondorf, Bei der Kirche, 72074 Tübingen-Pfrondorf

Ein Benefizkonzert des Gospelchor Off Beat des CVJM Tübingen mit Solist:innen und Band für refugio stuttgart e.v. mit Liedern und Texten, die von der Hoffnung erzählen, die stärker ist als der Tod. Zum Zuhören und Mitsingen unter Leitung von Kathrin Messner.

Fr, 25. November, Stuttgart: Debatte: Menschenrecht auf Asyl – gesundheitliche Folgen von Abschiebung

Debatte: Menschenrecht auf Asyl – gesundheitliche Folgen von Abschiebung

Wann: Fr, 25. November, 19:30 Uhr
Wo: Bürgerzentrum West, Bebelstraße 22, 70193 Stuttgart

Eine gemeinsame Veranstaltung mit Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkrieges, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung" (IPPNW e.V.) Stuttgart im Rahmen der Reihe „30 Tage im November – Vom Wert der MenschenRechte“ mit Dr. med. Robin Maitra (Menschenrechtsbeauftragter der Landesärztekammer Baden-Württemberg), Dr. med. Thomas Nowottny (IPPNW Arbeitskreis Geflüchtete) und Ulrike Schneck (Fachliche Leitung Refugio Stuttgart e.V.)

Fr, 9. Dezember, Stuttgart: Abschlussveranstaltung mit Vortrag: Das Trauma überleben – Zur Wahrnehmung von Krieg und Gewalt in der Moderne

Abschlussveranstaltung mit Vortrag: Das Trauma überleben – Zur Wahrnehmung von Krieg und Gewalt in der Moderne

Wann: Fr, 9. Dezember, 18:00 Uhr
Wo: refugio stuttgart e.v., Waiblinger Str. 12, 70372 Stuttgart

Diese Veranstaltung schließt am Vorabend des Tags der Menschenrechte die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Jubiläum von refugio stuttgart ab. Prof. Svenja Goltermann widmet sich in ihrem historisch angelegten Vortrag der Frage, wie das Konzept des psychischen Traumas im ausgehenden 20. Jahrhundert die Wahrnehmung von Krieg und Gewalt beeinflusst hat. Welche Fragen ergeben sich daraus an Opferzuschreibungen im Kontext Flucht und welche Konsequenzen hat das für die engagierte Zivilgesellschaft? Im Anschluss laden wir zu einem gemütlichen Beisammensein ein.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Die Veranstaltung wird gemäß der geltenden gesetzlichen Vorschriften zu Covid-19 durchgeführt.

Über uns

Das Psychosoziale Zentrum des gemeinnützigen Vereins refugio stuttgart e.v. bietet sprachmittlergestützte psychosoziale Beratung und therapeutische Behandlung für traumatisierten Geflüchteten, Folterüberlebenden und ihren Angehörigen.

Zwischen 20 und 40 Prozent der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge sind traumatisiert durch körperlichen und/oder seelischen Missbrauch im Rahmen von Folter, Verfolgung, Vergewaltigung, Krieg oder Bürgerkrieg im Heimatland. Viele kommen seelisch – und manchmal auch körperlich – schwer verletzt bei uns an und leiden unter vielfältigen, oft erheblichen Beschwerden und komplexen psychischen Folgen ihrer Traumatisierungen. Diese äußern sich u.a. in chronischen Schmerzzuständen, schweren Schlafstörungen, anhaltenden schweren Depressionen, Panikanfällen, sog. Flashbacks, Zwangsverhalten, Essstörungen und nicht zuletzt in einem hohen Suizidrisiko.

Extreme Gewalt durch Menschenhand erschüttert das lebensnotwendige Vertrauen in die Menschen und in die Welt zutiefst. Rasche Erkennung und therapeutische Hilfestellung sind notwendig, um eine Chronifizierung der seelischen Verletzungen mit einer andauernden Persönlichkeitsveränderung zu verhindern.

refugio stuttgart e.v. hilft Geflüchteten im Rahmen von gezielter Beratung und Therapie bei der Bearbeitung ihrer traumatischen Erfahrungen. Durch Stärkung eigener Ressourcen sollen sie in die Lage versetzt werden, ihr Leben selbst wieder in die Hand zu nehmen und zu gestalten – eine Vorbedingung für eine gelingende Integration.

Weitere Informationen über den Verein

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